Gewaltschutzkonzepte für Kitas in Rheinland-Pfalz

Fachliche Begleitung für Kita-Leitungen und Träger

Gewaltschutzkonzepte für Kitas in Rheinland-Pfalz

Ein Schutzkonzept soll nicht nur vollständig sein. Es muss zu Ihrer Kita passen, vom Team verstanden werden und im Alltag verlässlich Orientierung geben. SicherRaum begleitet Sie bei der Entwicklung, Überprüfung und praktischen Verankerung.

Kostenfreies OrientierungsgesprächIn etwa 30 Minuten klären wir den vorhandenen Stand, Ihren Bedarf und sinnvolle nächste Schritte.
Schulungsraum für die gemeinsame Entwicklung eines Kita-Schutzkonzeptes
Ein Schutzkonzept wird gemeinsam entwickelt, verständlich vermittelt und im Kita-Alltag verankert.

Verbindlicher Schutzauftrag

Das Konzept muss zur Einrichtung passen – und gelebt werden.

Seit dem 10. Juni 2021 ist ein Konzept zum Schutz vor Gewalt nach § 45 SGB VIII Voraussetzung für den Betrieb einer Einrichtung. Dazu gehören geeignete Verfahren der Beteiligung und Selbstvertretung sowie Beschwerdemöglichkeiten innerhalb und außerhalb der Kita.

In Rheinland-Pfalz prüft das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung, ob das Schutzkonzept als Bestandteil der Kita-Konzeption vorliegt. Für das Vorhandensein ist der Träger verantwortlich; für die Weiterentwicklung tragen Träger und Leitung gemeinsam Verantwortung.

Bereits ein Schutzkonzept vorhanden?

Sie müssen nicht von vorne anfangen.

Vorhandene Konzepte, Verhaltensregeln, Beschwerdewege und Verfahrensabläufe bilden die Grundlage. Wir prüfen gemeinsam, was tragfähig ist, wo Lücken bestehen und welche nächsten Schritte wirklich notwendig sind.

01

Bestand würdigen

Bereits geleistete Arbeit bleibt sichtbar und wird sinnvoll weiterverwendet.

02

Lücken erkennen

Die zentralen Schutzbausteine werden strukturiert und nachvollziehbar geprüft.

03

Prioritäten setzen

Sie erhalten eine realistische Reihenfolge für die weitere Bearbeitung.

Kostenloser Kita-Kurzcheck

Wie tragfähig ist Ihr Gewaltschutzkonzept?

Mit unserer zweiseitigen Checkliste können Kita-Leitungen und Träger in etwa zehn Minuten einschätzen, welche Schutzbausteine bereits verlässlich geregelt sind und wo noch Klärungsbedarf besteht.

Der Kurzcheck dient der fachlichen Orientierung und ersetzt keine rechtliche oder behördliche Prüfung.

Kita-spezifische Bausteine

Schutz zeigt sich in den Situationen des Alltags.

Die Orientierungshilfe des Landes nennt neben Grundhaltung und Kinderrechten konkrete Bereiche, die für jede Einrichtung passend ausgestaltet werden müssen.

01

Kinderrechte und Beteiligung

Kinder werden ihrem Alter und Entwicklungsstand entsprechend beteiligt. Ihre Signale, Grenzen und Sichtweisen werden ernst genommen.

02

Risiko- und Potenzialanalyse

Räume, Abläufe, Machtgefälle und Alltagssituationen werden auf Risiken und vorhandene Schutzfaktoren untersucht.

03

Nähe, Distanz und Intimsphäre

Verbindliche Orientierung für Wickeln, Toilettengang, Ruhen, Schlafen, Essen sowie Bring- und Abholsituationen.

04

Sexualpädagogisches Konzept

Kindliche Sexualität wird fachlich eingeordnet. Körperneugier, Sprache, Grenzen und Schutz werden transparent beschrieben.

05

Beschwerdewege

Kinder, Eltern, Mitarbeitende und Dritte erhalten verständliche interne und externe Möglichkeiten, Hinweise oder Beschwerden einzubringen.

06

Intervention und Aufarbeitung

Handlungsabläufe, Zuständigkeiten, Dokumentation, Meldewege und die Aufarbeitung von Vorfällen werden nachvollziehbar geregelt.

Unser Vorgehen

Sechs Schritte zu einer tragfähigen Schutzkonzeption

Der Prozess wird an Größe, Trägerstruktur, vorhandene Unterlagen und den tatsächlichen Entwicklungsbedarf Ihrer Kita angepasst.

01

Auftrag und Ziele klären

Ausgangslage, Zuständigkeiten, Zeitrahmen und Beteiligte werden gemeinsam festgelegt.

02

Vorhandenes sichten

Kita-Konzeption, Schutzbausteine, Verfahrenswege und Erfahrungen werden strukturiert betrachtet.

03

Risiken und Potenziale analysieren

Team, Räume, Abläufe und typische Alltagssituationen werden gemeinsam reflektiert.

04

Schutzbausteine entwickeln

Verhaltenskodex, Beteiligung, Beschwerden, Prävention und Intervention werden konkretisiert.

05

Team und Familien einbeziehen

Fachkräfte, Träger, Eltern und Kinder werden in geeigneter Form beteiligt und informiert.

06

Umsetzung sichern

Zuständigkeiten, Einführung, regelmäßige Überprüfung und Fortschreibung werden verbindlich vereinbart.

Leistungsmodelle

Die passende Begleitung für Ihre Kita

Umfang und Ablauf werden vorab transparent abgestimmt. Die Pakete geben Orientierung und werden an Ihre Ausgangslage angepasst.

Schutzkonzept-Check

ab 1.490 €

Für Kitas, die bereits ein Konzept oder umfangreiche Vorarbeiten besitzen.

  • Sichtung der Unterlagen im vereinbarten Umfang
  • Fachgespräch mit Leitung oder Träger
  • Prüfung zentraler Kita-Schutzbausteine
  • Schriftlicher Bericht mit Prioritäten
  • 90-minütiges Auswertungsgespräch
Unverbindlich anfragen →

Komplettbegleitung

ab 6.900 €

Für Kitas, die Konzeptentwicklung, Beteiligung und nachhaltige Umsetzung umfassend verbinden möchten.

  • Alle Leistungen der Schutzkonzept-Begleitung
  • Zusätzlicher pädagogischer Teamtag
  • Elterninformationsabend
  • Altersgerechtes Beteiligungsformat für Kinder
  • Kompakte Interventionsübersicht
  • Nachbesprechung nach sechs Monaten
Unverbindlich anfragen →

SicherRaum-Jahresbegleitung

ab 299 € / Monat

Damit das Schutzkonzept im Alltag lebendig bleibt und neue Fragen verlässlich aufgegriffen werden.

  • Jährliche Überprüfung vereinbarter Bausteine
  • Zwei Fallreflexionen pro Jahr
  • Telefonische Fachberatung im vereinbarten Umfang
  • Orientierung für neue Mitarbeitende
  • Bevorzugte Planung ergänzender Fortbildungen
Unverbindlich anfragen →

Alle Preise sind Ab-Preise. Fahrtkosten, Zusatztermine und gegebenenfalls anfallende Umsatzsteuer werden im individuellen Angebot ausgewiesen.

SicherRaum

Fachlich strukturieren und begleiten

SicherRaum übernimmt Prozessplanung, Moderation sowie die trauma- und sexualpädagogische Perspektive und unterstützt bei Vollständigkeit und Alltagstauglichkeit.

Träger, Leitung und Team

Entscheiden und dauerhaft umsetzen

Die Verantwortung für Entscheidungen, Beschlüsse, Einführung, Anwendung und Fortschreibung bleibt bei der Kita und ihrem Träger.

Externer Beschwerdeweg

Auf Wunsch passend ergänzen

Bei einer vereinbarten Zusammenarbeit kann die externe Beschwerde- und Fachstelle als nachvollziehbarer externer Kontaktweg eingebunden werden.

Häufige Fragen

Was Kita-Leitungen und Träger häufig wissen möchten

Die genaue Ausgestaltung wird im Orientierungsgespräch anhand Ihrer Einrichtung geklärt.

Müssen wir ein vorhandenes Konzept neu schreiben?

Nein. Vorhandene Unterlagen werden zunächst gesichtet. Ziel ist eine gezielte Weiterentwicklung, keine unnötige Neuerstellung.

Wie lange dauert der Prozess?

Je nach Ausgangslage, Einrichtungsgröße und Beteiligungsumfang meist drei bis sechs Monate. Meilensteine werden zu Beginn vereinbart.

Wird das Konzept amtlich geprüft?

SicherRaum bietet fachpädagogische Prozess- und Konzeptbegleitung. Das ist keine Rechtsberatung, amtliche Prüfung oder Zertifizierung.

Können einzelne Bausteine beauftragt werden?

Ja. Ein Schutzkonzept-Check, Teamtage, Fallreflexionen oder die Arbeit an ausgewählten Bausteinen können passend vereinbart werden.

Erster Schritt

Klären wir gemeinsam, wo Ihre Kita steht.

Im kostenfreien Orientierungsgespräch besprechen wir vorhandene Unterlagen, den konkreten Bedarf, einen realistischen Zeitrahmen und die passende Form der Begleitung.

Sicher. Respektvoll. Verbunden.

Schutz wird tragfähig, wenn alle Beteiligten ihn verstehen und mittragen.