Kinder und Jugendliche · Konz
Kinder stärken. Entwicklung begleiten.
Ein sicherer Ort für Stärkung, Entwicklung und Wachstum – altersgerecht, transparent und mit Blick auf Schutz, Beziehung und vorhandene Fähigkeiten.

Die Haltung
Verständlich sprechen. Grenzen achten. Beteiligung ermöglichen.
Kinder und Jugendliche brauchen Erwachsene, die zuhören, Orientierung geben und Verantwortung übernehmen. In der Beratung wird ihre Sichtweise ernst genommen, ohne ihnen Entscheidungen oder Verantwortung zu übertragen, die bei Erwachsenen liegen.
Niemand wird gedrängt, etwas zu erzählen oder an einer Übung teilzunehmen. Inhalte und Vorgehen werden erklärt und an Alter, Entwicklung und aktuelle Belastbarkeit angepasst.
Mögliche Themen
Worum es gehen kann
Nicht jedes Verhalten braucht sofort eine Diagnose. Zuerst wird gemeinsam betrachtet, was das Kind oder den jungen Menschen belastet und welche Unterstützung im Alltag helfen kann.
Gefühle verstehen
Wahrnehmen und benennen, was innerlich passiert – ohne Gefühle als falsch oder störend zu bewerten.
Sicherheit gewinnen
Hilfreiche Menschen, Orte und Handlungsmöglichkeiten erkennen und für schwierige Situationen nutzbar machen.
Ressourcen stärken
Eigene Fähigkeiten, Interessen und bereits gelungene Schritte wieder deutlicher wahrnehmen.
Körper und Grenzen
Körpersignale, persönliche Grenzen, Zustimmung und ein klares Nein altersgerecht besprechen.
Entwicklung und Identität
Fragen zu Pubertät, Körper, Beziehungen und Identität sachlich und ohne Beschämung einordnen.
Alltag und Umfeld
Belastungen in Familie, Schule oder Einrichtung betrachten und passende Unterstützung vorbereiten.
Dauerhafte Angebote
Zwei pädagogische Beratungswege
Beide Angebote sind keine Psychotherapie. Welcher Rahmen passt, wird vor dem Termin geklärt.
Traumapädagogische Beratung
Stabilisierung, Ressourcenarbeit und verständliche Orientierung bei belastenden Erfahrungen oder schwierigen Lebenssituationen – ohne therapeutische Behandlung.
Sexualpädagogische Beratung
Altersgerechte Begleitung zu Körper, Gefühlen, Grenzen, Pubertät, Beziehungen, Identität, Zustimmung und Selbstbestimmung.
Sorgeberechtigte und Bezugspersonen
Erwachsene bleiben verantwortlich.
Vor Beginn wird geklärt, wer sorgeberechtigt ist, wer einbezogen werden muss und welche Absprachen notwendig sind. Bezugspersonen können dabei unterstützt werden, Reaktionen besser zu verstehen und im Alltag Sicherheit zu geben.
- Auftrag und Zuständigkeiten transparent klären
- Hilfreiche Unterstützung im Alltag entwickeln
- Grenzen und Regeln verständlich gestalten
- Zusammenarbeit mit Schule oder Einrichtung vorbereiten
Ablauf
Vier nachvollziehbare Schritte
Der Rahmen wird nicht über das Kind hinweg festgelegt. Gleichzeitig bleiben Schutzauftrag und Verantwortung der Erwachsenen klar.
- 01
Vorgespräch
Anliegen, Zuständigkeiten und der passende Rahmen werden zunächst mit den Sorgeberechtigten beziehungsweise den beteiligten Bezugspersonen geklärt.
- 02
Kennenlernen
Das Kind oder der junge Mensch erfährt verständlich, worum es geht, was freiwillig ist und welche Grenzen der Vertraulichkeit bestehen.
- 03
Gemeinsam arbeiten
Gespräche und Methoden werden an Alter, Entwicklung, Belastbarkeit und das vereinbarte Ziel angepasst.
- 04
Nächste Schritte
Ergebnisse und notwendige Absprachen werden so besprochen, dass Schutz und Beteiligung gewahrt bleiben.
Fachliche Grenze
Pädagogische Beratung ersetzt keine Behandlung.
Das Angebot stellt keine Diagnose und ersetzt keine kinder- und jugendpsychiatrische, ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Es ist außerdem kein Krisen- oder Notfalldienst.
Häufige Fragen
Vor dem ersten Termin
01Müssen Sorgeberechtigte beim Termin dabei sein?+
Das hängt von Alter, Anliegen und vereinbartem Rahmen ab. Vor Beginn wird transparent geklärt, wann gemeinsame und wann getrennte Gesprächsanteile sinnvoll sind.
02Muss mein Kind über belastende Erlebnisse sprechen?+
Nein. Niemand wird gedrängt, Ereignisse ausführlich zu schildern. Im Mittelpunkt können zunächst Sicherheit, Gefühle, Ressourcen und der gegenwärtige Alltag stehen.
03Was kosten die Beratungen?+
Die trauma- und die sexualpädagogische Beratung umfassen jeweils 60 Minuten und kosten jeweils 135 €.
04Ist das eine Kinder- oder Jugendpsychotherapie?+
Nein. SicherRaum bietet in diesem Rahmen pädagogische Beratung und Begleitung, keine Diagnostik oder Psychotherapie.
Erster Kontakt
Zuerst klären wir, ob das Angebot wirklich passt.
Eine kurze Schilderung durch die Sorgeberechtigten oder Bezugspersonen genügt für den Anfang.

