Eltern- und Familienberatung · Konz
Orientierung, wenn Familie unübersichtlich wird.
Fachlich klar. Menschlich zugewandt. Für Eltern und Bezugspersonen, die Belastungen verstehen und wieder handlungsfähig werden möchten.

Worum es geht
Nicht nach Schuld suchen, sondern Zusammenhänge verstehen
Familien geraten nicht deshalb unter Druck, weil jemand grundsätzlich versagt. Oft treffen unterschiedliche Bedürfnisse, Erwartungen, Erfahrungen und Belastungen aufeinander. Dann können selbst gut gemeinte Gespräche in Rückzug, Streit oder Hilflosigkeit enden.
Die Beratung hilft, die Situation zu ordnen, Rollen und Grenzen zu klären und Schritte zu entwickeln, die zum tatsächlichen Alltag der Familie passen.
Mögliche Situationen
Wenn ein unabhängiger Blick entlasten kann
Sie müssen zu Beginn noch keine fertige Erklärung oder Lösung mitbringen. Eine verständliche Klärung ist bereits Teil der Beratung.
Alltag unter Druck
Wenn Streit, Erschöpfung oder wiederkehrende Spannungen das Familienleben bestimmen.
Unterschiedliche Vorstellungen
Wenn Eltern oder Bezugspersonen bei Regeln, Grenzen und Verantwortung keinen gemeinsamen Weg finden.
Starke Gefühle
Wenn Angst, Wut, Rückzug oder Überforderung das Miteinander erschweren.
Veränderungen
Wenn Trennung, Patchwork, Übergänge oder andere Belastungen neue Orientierung verlangen.
Unsicherheit in der Elternrolle
Wenn Erwartungen, eigene Erfahrungen und die Bedürfnisse des Kindes schwer zusammenzubringen sind.
Zusammenarbeit mit Einrichtungen
Wenn Gespräche mit Kita, Schule, Jugendhilfe oder weiteren Beteiligten vorbereitet und geordnet werden sollen.
Eigenständiges Angebot
Sexualpädagogische Elternpaarberatung
Eltern erhalten einen vertraulichen und wertschätzenden Rahmen, um Fragen zur sexuellen Entwicklung, sexuellen Bildung und zu Grenzen ihres Kindes gemeinsam zu besprechen. Ziel ist mehr Sicherheit im elterlichen Handeln – ohne Beschämung und ohne vorschnelle Bewertung.
- Sexuelle Entwicklung altersgerecht verstehen
- Fragen des Kindes zu Körper und Sexualität sicher beantworten
- Selbstbestimmung, Zustimmung und persönliche Grenzen vermitteln
- Mit Unsicherheit, Scham oder unterschiedlichen Haltungen umgehen
- Schutz stärken, ohne Kindern Angst zu machen
- Eine gemeinsame und grenzachtende Sprache als Eltern entwickeln
Eltern und Bezugspersonen
Verantwortung gemeinsam tragfähig gestalten
Beratung kann helfen, elterliche Präsenz zu stärken, Erwartungen auszusprechen und Unterschiede so zu bearbeiten, dass das Kind nicht zwischen die Erwachsenen gerät.
- Rollen und Zuständigkeiten klären
- Beziehungsorientiert kommunizieren
- Grenzen verständlich und verlässlich gestalten
- Eigene Belastungsgrenzen wahrnehmen
Kinder und Jugendliche
Beteiligung passend zum Alter und Anliegen
Nicht jedes Thema muss sofort mit der gesamten Familie besprochen werden. Ob und wie Kinder oder Jugendliche einbezogen werden, wird vorher transparent geklärt und altersgerecht gestaltet.
- Die Sichtweise des Kindes ernst nehmen
- Schutz und Selbstbestimmung beachten
- Keine Verantwortung auf Kinder übertragen
- Absprachen verständlich erklären
Ablauf
Vier Schritte zu mehr Klarheit
Wer teilnimmt und wie viele Termine sinnvoll sind, richtet sich nach dem vereinbarten Auftrag – nicht nach einem starren Programm.
- 01
Situation verstehen
Sie schildern, was Sie beschäftigt. Unterschiedliche Sichtweisen dürfen nebeneinanderstehen.
- 02
Auftrag klären
Gemeinsam wird vereinbart, woran gearbeitet werden soll und wer sinnvoll beteiligt wird.
- 03
Zusammenhänge ordnen
Rollen, Belastungen, Kommunikation, Grenzen und bisherige Lösungsversuche werden verständlich betrachtet.
- 04
Nächste Schritte entwickeln
Die Beratung mündet in konkrete, realistische Vereinbarungen für den Familienalltag.
Klare Abgrenzung
Beratung ist keine Diagnostik oder Behandlung.
Das Angebot ersetzt keine ärztliche, kinder- und jugendpsychiatrische oder psychotherapeutische Behandlung. Es ist außerdem kein Krisen- oder Notfalldienst und ersetzt keine notwendigen Schritte bei einer akuten Kindeswohlgefährdung.
Häufige Fragen
Vor dem ersten Gespräch
01Muss die ganze Familie teilnehmen?+
Nein. Wer sinnvoll teilnimmt, wird passend zum Anliegen vereinbart. Ein erstes Gespräch kann auch nur mit Eltern oder Bezugspersonen stattfinden.
02Geht es in der Elternpaarberatung um unsere Partnerschaft?+
Im Mittelpunkt stehen gemeinsame Fragen zur sexuellen Entwicklung, sexuellen Bildung und zu Grenzen des Kindes. Für partnerschaftliche Themen gibt es die Paar- und Sexualberatung.
03Was kostet die sexualpädagogische Elternpaarberatung?+
Der Termin umfasst 60 Minuten und kostet 165 €.
04Wird unser Kind automatisch einbezogen?+
Nein. Eine Beteiligung wird vorab besprochen und nur dann altersgerecht gestaltet, wenn sie zum Anliegen und zum vereinbarten Rahmen passt.
Erster Schritt
Sie müssen die Lösung noch nicht kennen.
Eine kurze Beschreibung der Situation genügt. Den passenden Beratungsrahmen klären wir gemeinsam.

